Ich konzentriere mich auf das Wesentliche: die Begegnung mit der Person, die ich portraitiere. Unmittelbarkeit und Natürlichkeit sind mir wichtig, deshalb arbeite ich nach Möglichkeit bei natürlichem Licht und ohne technische Hilfsmittel. Eine digitale Spiegelreflexkamera gehört zu meinem Repertoire, doch ganz bewusst entstehen die meisten meiner Portraitaufnahmen analog.

 

Ästhetik

Die Qualität und besondere Ästhetik der analogen Photographie sind zeitlos. Die natürlichen, zarten Töne des Farbfilms, der Facettenreichtum sowie die reizvolle Grobkörnigkeit des Schwarzweißfilms unterstreichen in meinen Augen das Besondere an einer Portraitaufnahme. Nicht nur hinsichtlich ihrer Ästhetik, auch aufgrund ihres Zusammenspiels aus Haptik, Klang und bewusster Entschleunigung erscheint mir die analoge Photographie für literarische Portraits besonders stimmig.

 

Konzentration und Entschleunigung

Da mir pro Film nur 36 Aufnahmen zur Verfügung stehen, schaue ich umso genauer hin, wähle bewusster aus. Die Portraitsituation wird für mich hierdurch konzentrierter, intensiver, auch natürlicher. Ich nehme mir gerne Zeit für die einzelne Aufnahme und für mein Gegenüber – dies tut der Begegnung gut, und zeigt sich auch in den Bildern.

 

offener blick

Indem ich meine technischen Mittel auf ein Minimum reduziere, schaffe ich mir Freiraum für das, was mir wichtig ist: ein möglichst offener und unverstellter Blick auf mein Gegenüber, ein intuitives Erfassen der Situation und ein Sinn für Spontaneität und Perspektivenwechsel.

 


 

 

 

 

 

                   

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