MAX Mannheimer

Autor und Maler
 
Max Mannheimer wurde 1920 in Neutitschein (Tschechoslowakei) geboren und ist ein jüdischer Überlebender des Holocaust. 1943 wurde er nach Theresienstadt und Auschwitz, 1944 nach Dachau deportiert. Nach der Befreiung des Konzentrationslagers kehrte er zunächst in seine alte Heimat zurück. Obwohl er sich vorgenommen hatte, nicht wieder nach Deutschland zurückzukehren, ließ er sich zusammen mit seiner neuen Familie später in Deutschland nieder. Seit vielen Jahrzehnten hält Max Mannheimer als Zeitzeuge Vorträge und Reden, um Jugendlichen wie Erwachsenen von den Schrecken des "Dritten Reichs" zu berichten und die Erinnerung an die Zeit des Nationalsozialismus wach zu halten. Sein Engagement gegen das Vergessen wurde vielfach ausgezeichnet und geehrt. Mannheimers persönliche Erinnerungen wurden erstmals 1985 in den "Dachauer Heften" abgedruckt, später erschienen sie vollständig unter dem Titel "Spätes Tagebuch". Unter dem Namen "ben jakov" ist Max Mannheimer außerdem als Maler expressionistischer Werke bekannt – seine Bilder wurden bereits mehrfach ausgestellt. Max Mannheimer lebt in der Nähe von München.

Werke (eine Auswahl):

Spätes Tagebuch
Drei Leben. Erinnerungen

Filme:

Der weiße Rabe – Max Mannheimer. Dokumentarfilm
Endstation Seeshaupt. Dokumentarfilm

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